BUILD DA FUKKER 2017

11.08.2017  |  Text: Huber Verlag  |   Bilder: Huber Verlag
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BUILD DA FUKKER 2017
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Es ist der außergewöhnlichste und durchgeknallteste Wettbewerb für private Schrauber, und dieses Jahr geht er bereits in die sechste Runde.
»Build da Fukker«, der Wettbewerb für private Schrauber, wurde im Jahr 2012 von unserem CUSTOMBIKE-Magazin in Zusammenarbeit mit den Netzseiten »Ride Free« und »Chopperforum« ins Leben gerufen. Inzwischen hat sich der »Volks-Biker Build-Off«, wie er am besten beschrieben werden kann, etabliert und wird im Jahr 2017 zum sechsten Mal ausgetragen.

Die Fukker-Regeln sind dabei aus gutem Grund so einfach wie minimalistisch, denn schließlich soll hier der Spaß im Vordergrund stehen. Egal ob Einzelkämpfer, ein Schraubertrupp oder ein ganzer Club, egal ob aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, mitmachen kann jeder, solange das Ding privat bleibt. Werkstätten oder Firmen bleibt der Zugang zum »Build da Fukker« verwehrt.

Die Umbaukosten inklusive Basis dürfen den Betrag von 5.000 Euro nicht übersteigen. Arbeitszeit wird nicht miteingerechnet, denn bekanntlich ist der Weg das Ziel. Das Thema TÜV bleibt außen vor und auch eine Zulassungsfähigkeit spielt keine Rolle bzw. wird nicht erwartet. Nur eine Bedingung wird gestellt: Am Ende muss die Kiste fahrbar sein.

Unter allen Bewerbern sucht das CUSTOMBIKE-Magazin drei Teams oder Einzelkämpfer aus, die im »Volks-Biker Build-Off« gegeneinander antreten. Während der Schrauberschlacht wird jedes Team zweimal Besuch eines Fotografen bekommen, um das Projekt während und nach der Fertigstellung abzulichten.

Am Ende stimmt das Volk über den Sieger und den »Fukker des Jahres« ab. Zu gewinnen gibt es nichts, außer Ruhm und Ehre sowie das unbezahlbare Gefühl, dabei gewesen zu sein. Es geht nur darum, Spaß zu haben und unsere Kultur zu unterstützen – nothing else!

Die Teams

Schälsick Custom


Als Vater-und-Sohn-Team wollen der 40jährige Marco und der erst 16 Jahre alte Sam aus Bonn den Fukker des Jahres bauen. »Wir wollen den Leuten unbedingt zeigen, was im Lowbudget-Bereich alles möglich ist«, sagen die beiden. Als Basis für ihren Umbau wird eine Nürnberger Triumph, Baujahr 1951, dienen. Der Rahmen soll von einer 125er Yamaha kommen, »und ein bisschen mehr Leistung kann auch nicht schaden«, ist sich das Team sicher.
 

Braumeister


Als Einzelkämpfer geht der gelernte Bierbrauer Johannes, genannt Joe, aus Traunstein ins Rennen um den lässigsten Eigenbau. Bis auf den alten Tank eines Miele-K50-Mofas hat er zum Beginn des Wettbewerbs noch keinerlei Teile für sein Projekt. »Es wird aber in Richtung Honda CB 400 oder sowas gehen«, ist er sicher. Rund um sein himmelblaues Spritgefäß will Joe einen Dirttracker bauen.
 

Saltflat


Mit einem ehrgeizigen Plan treten Andreas, Matthias und nochmal Andreas an, den Fukker-Contest zu rocken. Um den Motor einer 250er Kawasaki Ninja wollen sie ein Weltrekord-Motorrad bauen. Das Bike, dass laut Liste eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 160 km/h erreicht, wollen sie auf eine Vmax von über 217 km/h bringen. Arbeiten soll dieses Poweraggregat in einem selbstgebauten Gitterrohrrahmen samt leicht abnehmbarer Vollverkleidung – ready for Bonneville!
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Stand:18 November 2017 05:35:41/info/programm/build+da+fukker+2017_178.html